Verlauf Kirchen

Maps _Logo1

Standort der Kirche

St. Jakubus  (55)
St. Jakubus  (29)1
Statue Hl. Wenzel
St. Jakubus  (50)
Farbverlauf - neu

Kirchweihe:       6. Oktober 1900
Patronatstag:   St. Jakobus, 25. Juli


Die Kathedrale St. Jakobus wurde in den Jahren 1898 bis 1900 im Stil der Backstein-Neugotik nach Entwürfen des Diözesanbaurates Joseph Ebers aus Breslau erbaut. Dabei handelt es sich um einen dreischiffigen Hallenbau. Die Ziegelbauweise orientiert sich an mittelalterlichen Vorbildern. Auffällig sind die vielen Stützmauern, die aufgrund des stark abfallenden Geländeprofils notwendig wurden.
Das Gotteshaus erhielt den höchstgelegenen Standort von Görlitz, um seine Wirkung noch zu steigern. Ein wesentliches Element des Sakralgebäudes ist der schlanke, aber sehr dominierende Turm an der Nordseite.

Das Kircheninnere ist ebenfalls in Ziegelbauweise ausgeführt, wobei für die Pfeiler, Fenster- und Türgewände sowie für die Gurtbögen und Rippen braune und grüne Glasursteine verwendet wurden. Ebenfalls eindrucksvoll sind die Wand- und Gewölbefassungen, von denen Fragmente über dem Ausgang bzw. unter dem Orgelchor erhalten geblieben sind.


Die Baugeschichte

6.6.1890 
Grundsteinlegung für die Kathedrale St. Jakobus durch den Stadtpfarrer Urbanneck mit folgenden technischen Daten:
      Turmhöhe 68 m
      Mittelschiffhöhe: 17,5 m
      Mittelschifflänge (mit Altarraum): 41m
      Mittelschiffbreite (mit Seitenschiffen): 23 m
      Sitzplätze: 600
6.10.1900  Konsekration der Kirche durch den Breslauer Weihbischof
Dr. Heinrich Marx
1924/25 Erste Reparaturen an der Kirche; Turm-, Dach- und Malerarbeiten
1945  wurde die Kirche im Krieg schwer beschädigt. Durch Artillerie- beschuss traf ein Blindgänger das Kirchenschiff; dabei wurden alle Fenster zerstört, Turm und Dach schwer beschädigt, die Orgel eingedrückt und 240 Pfeifen zerstört.
März 1949  Weihe der Orgel nach Neudisposition des Orgelwerkes und Wiederaufbau durch die Orgelbaufirma Eule aus Bautzen.
1961   Schaffung der Domherrengruft an der Nord-West-Seite der Kirche
Mai 1963 Anschaffung von 3 neuen Glocken und einem elektrischen Läutewerk.
16.10.1982 Abschluss der Umgestaltungsarbeiten im Hochaltarraum mit festem Altartisch und Hedwigsreliquie nach den Erfordernissen des zweiten vatikanischen Konzils.
25.6.1989  Eine neue Orgel wird eingeweiht: 47 Register, 3 Manuale,
1 Hauptwerk, 1 Schwellwerk, 1 Rückpositiv, 1 Pedalwerk.
1994/1995  Umfangreiche Turmreparatur und Einbau einer Turmuhr.
2012-2016  Das Äußere der Kirche erhält ihre ursprüngliche Gestalt zu-
rück,  wie zum Beispiel die Dachgauben. Bei der Notreparatur nach dem Krieg wurden Dachsegmente wie die Gauben eliminiert.


Von der Kuratiekirche zur Bischofskirche

Die Sankt-Jakobus-Gemeinde war anfangs eine Kuratien-Gemeinde der Pfarrkirche zum Heiligen Kreuz.

Erst 1918 wurde die Gemeinde eine selbstständige Pfarrei.

Am 22.09.1973 wurde die Jakobus-Kirche von Kardinal Bengsch in pästlichem Auftrag zur Prokathedrale ernannt, zwei Monate später wurde erstmalig ein Domkapitel berufen.

Seit 1994 ist sie Bischofskirche des Bischofs von Görlitz.

 

logo_wenzel_ohne Schrift

  Görlitz

Heiliger Wenzel

    Katholische Pfarrgemeinde 

zurück-Pfeil1
kreuz _gekürzt - verkleinert